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Unternehmen · 6 min

Was ein Erste-Hilfe-Kurs mit Selbstverteidigung zu tun hat

In Unternehmen sind Erste-Hilfe-Kurse selbstverständlich. Selbstverteidigung sollte es auch sein. Ich erkläre, warum.

Von Pia Wagner · 08. Januar 2026

Jedes größere Unternehmen verpflichtet seine Mitarbeitenden zu regelmäßigen Erste-Hilfe-Kursen. Niemand findet das absurd. Im Gegenteil. Wir gehen davon aus, dass es im Arbeitsleben Situationen geben kann, in denen medizinisches Grundwissen Leben rettet.

Bei Gewalt verhalten wir uns anders. Da hoffen wir, dass nichts passiert. Da gucken wir weg. Da nehmen wir uns vor, „in dem Fall richtig zu reagieren“ und reden nie wieder davon. Genau das ändere ich gerade.

Das Konzept

Ich biete Unternehmen einen jährlichen Workshop an. Drei Stunden, als Teamfortbildung. Verpflichtend für alle Mitarbeitenden, gemischt nach Geschlecht und Position. So, wie es bei Erste Hilfe auch ist.

Inhalt ist nicht in erster Linie Kampftechnik. Inhalt ist Wahrnehmung. Sprache. Deeskalation. Grenzziehung. Und ja, am Ende auch ein paar einfache Techniken, falls es nicht mehr anders geht.

Warum gemischt?

Männer und Frauen erleben in der Gesellschaft sehr unterschiedliche Formen von Gewalt. Wenn ein Team das zusammen lernt, entsteht etwas Wichtiges. Verständnis. Männer hören, was ihre Kolleginnen jeden Tag mitdenken müssen. Frauen hören, wo Männer mit eigenen Konfliktmustern kämpfen. Und alle merken, dass es ein gemeinsames Thema ist, nicht ein Frauenthema.

Was Unternehmen davon haben

Mehr als die offensichtliche Sicherheit. Teams, die gemeinsam einen solchen Workshop machen, kommunizieren danach klarer. Konflikte werden früher angesprochen. Übergriffiges Verhalten am Arbeitsplatz wird benannt, nicht weggelächelt. Und Mitarbeitende fühlen sich vom Arbeitgeber ernst genommen.

Es ist kein Pflichtprogramm, das man abhakt. Es ist eine Botschaft. Wir denken hier nicht nur an Umsatz, wir denken auch an die Menschen, die ihn machen.

Wie es abläuft

Ich komme zu euch ins Unternehmen. Wir brauchen einen Raum, in dem sich gut bewegen lässt. Idealerweise mit etwas Platz an den Wänden. Mehr nicht. Die Inhalte passe ich vorher mit der HR oder der Geschäftsführung an die Branche und die typischen Risiken an.

Wenn das spannend für euch klingt, schreibt mir. Ich erkläre euch das Konzept im Detail und mache euch ein passendes Angebot.

Be your own hero.

Wenn dich das hier bewegt, lass uns reden. Schreib mir, was du brauchst.

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